Neues auf unserem Vimeo Channel

Posted on 07/28/14 No Comments

Zwei Wochen war Mediengestalter Henning Wirtz bei freeeye.tv zu Gast und hat bei mehreren Produktionen von uns mitgewirkt. Aber nicht nur das. Henning hat nebenher noch zwei Filme on Top gemacht, die ab sofort auf unserem Vimeo-Channel zu sehen sind:

“Abseits vom Finale” zeigt das, was im Schatten des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft geschieht.

Matthieu – The Professional from freeeye.tv on Vimeo.

Und “Matthieu – The Professional” ist eine Hommage an “Leon der Profi”. Zwei schöne Filme, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Damit ihr gleich noch ein paar mehr Leckerbissen unseres VIMEO-Channels zu sehen bekommt, haben wir dieses praktische Montage Widget in den Block eingebaut. Den Code dafür liefert VIMEO direkt mit.

Abseits vom Finale from freeeye.tv on Vimeo.

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Die Top-Apps für Mobile Journalism mit Android Smartphones

Posted on 03/17/14 1 Comment

Auch wenn viele Moos auf das iPhone schwören – manches Android-Modell wartet mit noch besserer eingebauter Kamera und mehr Rechenleistung auf. Anständige Bilder lassen sich also auch damit fabrizieren. Nur wie sieht es mit der Verarbeitungaus. Welche Apps taugen für das Produzieren von Videos, Audioslideshows und Bilderstrecken?

Anbei mal eine kurze Zusammenstellung von Linklisten, App-Empfehlungen und und und…. – und natürlich freuen wir uns auf Eure Kommentare und Erfahrungsberichte

Empfehlenswert zu lesen ist der Artikel von David McClelland:

Er gibt wichtige Typs zur Erstellung eines HD Videos mit dem Samsung Galaxy S3. Laut David Mc Clelland funktionieren iRigMic und iRigPre auch mit Android.

Auch Robb Montgomery beschäftigt sich mit Android Apps für MoJos.

Sarah Marshall and Paul Lacey von Journalism.co.uk empfehlen diese 15 Android Apps für Journalisten

Für Video-Livestreaming nennen sie Bambuser (kostenlos). Zum Bearbeiten von Filmen haben Sie Clesh, den AndroVid Media Editor und VidTrim hervorgehoben.

Clesh is a powerful cloud-based video editor with lots of video transitions, colour correction and graphic overlay options.The key to its appeal is that Clesh is a cloud-based service that provides a real-time virtual edit suite on your Android device, while offloading all of the processor-intensive work to a server somewhere on the Internet.

AndroVid Media Editor (1,89 Euro)AndroMedia Video Editor enables you to edit videos on the fly. You can import videos and photos, trim, crop and add transitions and then share by bluetooth, Dropbox, Gmail, messaging or YouTube.

VidTrim: Trimming the video, converting the video, extracting the audio from the video and also sharing directly from friends

Auch Jessica Cam Wong von MakeUseOf empfiehlt in ihrem Artikel Vidtrim. Und sie hat noch einen Tipp für den Schnitt auf Android-Tablets parat.

Wir hoffen, dass euch dieser schnelle Überblick beim Berichten mit dem Android Smartphone weiterhilft. Wir freuen uns auf eure Kommentare und Erfahrungsberichte!

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Live per Iphone aus Corralejo (Fuerteventura)

Posted on 01/15/14 1 Comment

Hallo,
live per Iphone aus den Ferien auf Fuerteventura..


… nur als kleiner Beweis, dass das schon recht gut funktioniert.

***
Bis zu diesen drei  Sternchen habe ich den ganzen Blogartikel mit dem Iphone vom Strand gestaltet. Hilfsmittel Nummer eins die WordPress App. Damit kann man recht einfach neue Artikel in den Blog schreiben. Und dann brauchte ich natürlich noch den html-code von unserem Bambuser-Channel, um den in den Artikel einzufügen. Fertig!

Sobald ich jetzt die Bambuser App auf dem Iphone starte und damit live auf Sendung gehe, wird die Live-Schalte oben eingeblendet. Alle, die auf dieser Seite oder auf der Bambuser freeeye.tv Channel Seite sind, können live zuschauen. Später werde ich aber so neu verlinken, dass oben immer die Liveübertragung aus Fuerteventura zu sehen ist, die speichert Bambuser nach der Übertragung zum weiteren Anschauen ab.

Was michImg001_1136x640klein erstaunt hat ist die Tonqualität. Das ist das eingebaute standart Iphone-Mikrofon. Wenn man an das Iphone ein höherwertiges Mikrofon anschließt klingt es noch besser. Die Bildqualität ist deswege nicht so gut, weil ich sie in der Bambuser App auf “Medium” eingestellt hatte, um auf Nummer sicher zu gehen, dass die Übertragung auch mit dem spanischen roaming Netz klappt. Am Strand hatte ich eine 3G Verbindung. Ich sollte das demnächst noch einmal mit 3G und Video resolution auf “High” versuchen.

Um nach der Liveübertragung, bei der ja wegen schlechter Verbindung immer mal was ruckeln kann, den Film ohne diese Ruckler online zu speichern, sollte man “Save unsent data” auf “1″ schalten. Das habe ich nicht gemacht, damit man auch später noch sehen kann, wie die Liveübertragung aussah. Und dafür, dass ich einfach mit meinem “Telefon” irgendwo auf der Höhe von Afrika ca. 4000 km von Hamburg entfernt am Strand stand, und nebenher noch auf die Kinder und darauf, dass ich mich in den Ferien auch entspanne, aufpassen musste, find ich die Qualität doch schon sehr gut.

 

DSC01521klein
<– So und nicht anders ist der Film also live übertragen  worden!

Von Corralejo auf Fuerteventura einfach so in die ganze Welt.

Mit ein paar Kniffen könnte man Bild- und Tonqualität noch erheblich verbessern. Wenn man zum Beispiel mit LiveU oder Dejeero die Übertragungsrate des Iphones erhöhen würde.KarteFuerteHH

Da kann mir keiner erzählen, dass diese Möglicheiten den Fernsehjournalismus nicht erheblich verändern werden.

Aber ich bin ja eigentlich in den Ferien.

Grüße Max v. Klitzing

 

 

 

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THE XMAS-FILES – Unsere zutiefst erschütternde Web-Doku über das Ende von Weihnachten

Posted on 12/18/13 No Comments

 Es ist Weihnachten.

Wie jedes Jahr. Wenn Sie sich da mal nicht täuschen! Geheime Dokumente deuten darauf hin, dass es damit schon bald vorbei sein könnte. Mit “THE XMAS-FILES – DECODED” knüpfen wir an die spektakuläre Webdoku des Guardian “THE NSA FILES – DECODED” an. In dieser Aufsehen erregenden Online-Dokumentation trägt unsere Praktikantin und Investigativjournalistin Elisabeth Wenk gewagte Expertenaussagen und hahnebüchene Indizien zusammen, die belegen: Weihnachten fällt künftig aus. In loser Reihenfolge und völlig willkürlich wird unsere knallharte Rechercheurin nun immer wieder häppchenweise Informationen veröffentlichen, ganz wie es die Kollegen beim Guardian ihr vorgemacht – ähhh – vorgeschlagen haben.

Lesen Sie hier mehr!

 

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Praktikanten-TV: Fussballtricks im Schnitt

Posted on 10/29/13 No Comments

Diesen Film über meinen Freund beim Fußballspielen habe ich während meines zweiwöchigen Praktikums hier bei freeeye.tv gemacht. Ich bin großer Fußballfan und habe mir deswegen auch Fußball als mein Thema für den Film ausgesucht. Ich habe an zwei Tagen mit einer kleinen Kodak ZI8-Kamera gedreht und es dann an zwei weiteren Tagen mit dem Programm Final Cut Pro geschnitten. Das ganze habe ich dann noch mit Musik von der Internetseite ccmixter hinterlegt, weil man diese ohne weiteres für Internetfilme benutzen kann. Ich habe gelernt, dass man bei der Produktion von Filmen sehr gut tricksen kann, wie zum Beispiel bei dem Filmschnitt bei 1 Minute 30, wo der Ball weggeschossen wird und dann plötzlich im nächsten Bild ganz woanders aufkommt. Das besondere ist, dass ich den Schuss an dem einen Tag und die Landung dann an einem anderem Tag gedreht habe. Außerdem ist mir klar geworden, wie viel Zeit und Arbeit man allein in so einen kleinen Film investieren muss. Trotz alledem hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe auch Ihr habt Spaß beim Schauen. Für alle, die mit Iphone, IPod oder IPad surfen bitte hier klicken.

To watch this video, you need the latest Flash-Player and active javascript in your browser.

Euer Lucas

 

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Tim Pool zeigt sein Mobile Reporting Equipment

Posted on 10/14/13 1 Comment

Dieser junge Mann machte vor allem mit seiner Google-Glass-Liveberichterstattung von den occupygezi-Protesten in Istanbul auf sich aufmerksam. Wie er – sozusagen ganz altbacken – mit dem iPhone4S mehrstündige Livestreams absetzt, erläutert er im Gespräch mit Reuters:

Besonders beachtlich ist das mobile Saftpaket, das Tim einsetzt. Das iSound 16Amp spendet bis zu acht Akkuladungen für das iPhone. Und es hat gleich fünf USB Schnittstellen, damit man parallel auch noch andere Geräte laden kann.

 

 

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Beitrag bei der Deutschen Welle

Posted on 09/06/13 1 Comment

In der Sendung “Europa aktuell” hat die Deutsche Welle am 28.08. einen von uns produzierten Beitrag ausgestrahlt.

Titel: “Europa am Rande – Skandinavien: Ärger im Paradies”. Es ist der zweite Beitrag in der Sendung.
Mit einem klick auf das Bild gelangt man auf die Ansichtsseite:

DWfreeze

Gemeinsam mit dem Autor Tilmann Bünz war Max v. Klitzing in Lappland und hat gefilmt.
In den Weiten Lapplands war es dabei sehr hilfreich, dafür die handliche Canon Xf 105 zu benutzen.
Die Unterwasseraufnahme gegen Ende des Beitrages entstand mit der Gopro Hero 3.

Hier ist der Beitrag direkt zu sehen:

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Noch mehr Mobile Journalism…

Posted on 08/15/13 No Comments

Google Glass: The Biggest Thing To Happen To Journalism Since The iPhone?.

Stopp, das geht zu schnell! Manch einer hat gerade erst entdeckt, dass unser iPhone mehr kann als Emails abrufen, WhatsApp Messages versenden und Vintage Fotos knipsen. Da kommt die nächste große Herausforderung für den Journalismus: Google Glass.
Tim Pool, der als Vorreiter im Mobile Reporting gilt, machte unter anderen durch seine Live- Reportage zu den Occupy Wall Street Protesten auf sich aufmerksam. Diesmal setzte er noch einen darauf und verwendete Google Glass, um für vice über die Aufstände in Istanbul zu berichten. Dafür muss er sich technisch etwas einfallen lassen haben, denn offiziell unterstützt Google Glass Live-Video-Streaming noch gar nicht. Es gelang ihm auch die Brille mit einer App für Sprachübersetzung und den Fernzugriff auf seinen Destkop auszustatten, was seine Arbeit deutlich erleichterte.
Ein großer Vorteil dieser Aufnahmetechnik zeigt sich in dieser Aussage Pools:
“When there’s a wall of police firing plastic bullets at you, and you’re running through a wall of tear-gas, having your hands free to cover your face, while saying ‘OK Glass, record a video’, makes that recording process a lot… easier.”
Google Glass könnte für Journalisten demnach in Krisengebieten oder bei anderen unverhersehbaren Ereignissen nützlich werden. Pool sagt, Google Glass gäbe ihm mehr Sicherheit und ließe ihn konzentrierter in brenzligen Situationen sein. Über die Konzentration mit Google Glass in alltäglichen Situationen wird bereits diskutiert. Es gibt bereits die ersten Vorschläge das Tragen von Google Glass am Steuer zu verbieten. Es bleibt spannend, wie sich dieser Trend weiterentwickelt. Klar ist: Die Brille muss sich im Alltag beweisen. Es gilt abzuwarten, ob und wie schnell sie von der Gesellschaft angenommen wird. Google selbst hat den Marktstart noch nicht bestätigt. Aber geplant ist, dass es die Brille Ende dieses Jahres für ca. 300 Euro auf dem Markt zu kaufen gibt.

Zurück zu den Möglichkeiten, die wir alle schon jetzt haben. Lukas Breitenbach, Volontär der Axel-Springer Akademie, berichtete mit dem iPhone von der Papstwahl in Rom. Das Fazit des selbst betitelten Experiments fällt positiv aus. Er befüllte den Liveticker mit kleinen Texten und Fotos und man konnte sechs Videos bei WELT Online sehen. Die Axel Springer Akademie möchte ihre Volontäre nun weiter in diesem Bereich ausbilden.

Kurios ist dieser Vorfall. Der SKY News Korrespondent Mark Stone berichtete am 15. März 2013 live vom Platz des himmlischen Friedens in Peking, als er und sein Kameramann von der Polzei festgenommen werden. Doch die Kamera wird nicht etwa abgestellt, sondern Mark Stone berichtet die ganze Zeit live von der Festnahme. Leider konnte ich nicht herausbekommen, ob auch diese Liveschaltung über sein iPhone stattfand. Denn Mark Stone und sein Kameramann Andy Portch benutzten bereits im Januar dieses Jahres das iPhone mit der Dejero’s LIVE+ Mobile App, um live nach Großbritannien zu übertragen.

Die App verbessert die Bandbreite, indem sie WiFi und das Mobilfunknetz verwendet. Dieser Übertragungsweg ist somit sehr kostengünstig.

Weniger kostengünstig ist das Hughes 9202 Baby BGAN- Satellitenmodem, das Nick Garnett auf seinem Blog vorstellt. Es hat einen WiFi Router mit dem man alle möglichen Geräte, wie z.B. das iPhone, verbinden lassen kann. Die Daten werden über einen Satelliten an den Empfänger gesendet. Die Bandbreite reicht zwar nicht für eine Live-Video-Übertragung aus, aber sicher für die Übermittlung von Fotos, Texten, Audio oder kleineren Videos. Großer Vorteil: Man kann von überall aus berichten und ist nicht auf WiFi oder das Mobilfunknetz angewiesen.
Nick Garnett befasst sich viel mit dem Thema Mobile Reporting. Sehenswert ist auch sein Video über diskretes Berichten und sein Blogeintrag, indem er beschreibt, wie man im Falle eines Diebstahls verhindern kann, dass die Ortung des iPhones ausgestellt wird.

Live berichten können wir alle, vorausgesetzt wir haben eine Internetverbindung. Tim Pool verwendete für seine Live Reportage zu den Occupy Wall Street Protesten die App Ustream. Mit der App kann man von seinem Smartphone live Videos ins Netz streamen. Alternativen sind Qik oder Bambuser. Bei Bambuser haben auch wir einen Account und haben gute Erfahrungen damit gemacht. Hier könnt ihr euch unsere bisherigen Videos ansehen.

Einige TV Sender wissen schon länger, dass die Leser manchmal näher am Geschehen sind als die Reporter. Mit iReport von CNN und uReport von FoxNews hat man die Möglichkeit eigene Geschichten zu veröffentlichen. Sollte ein Video von Relevanz für CNN sein, wird es redaktionell überprüft und eventuell sogar gesendet. Bei der iMovie App hat man sogar die Möglichkeit sein Video direkt zum CNN iReport Account hinzuzufügen.

Die Möglichkeit etwas Geld mit seinen Smartphone Fotos oder Videos zu verdienen, bietet die App scoopshot. Hier werden z.B. von Zeitungen bestimmte Bilder in Auftrag gegeben. Jeder Fotograf kann seine Bilder zum Thema einreichen. Wird das Foto gekauft, erhält der Macher allerdings gerade mal lächerliche 2,50 US Dollar. Solche Apps dürften den ohnehin arg gebeutelten Fotografen das Leben noch schwerer machen.

Zum Schluss eine gute Ideensammlung zum journalistischen Nutzen von Vine. Wem 6 Sekunden zu wenig ist, der kann zur App Instagram greifen, die inzwischen um eine Video Funktion erweitert wurde. Wesentliche Unterschiede zwischen den Apps: Vine kann nur 6 Sekunden aufnehmen, man kann keinen Fokus setzen und das hochgeladene Video startet immer wieder von vorne. Ein Riesenpluspunkt ist natürlich die Twitter-Integration.

Instagram-Content lässt sich ja seit kurzem nicht mehr diekt im Tweet anzeigen. Dafür kann man bei Facebooks neu erworbener Fotocommunity  Videos bis zu 15 Sekunden aufnehmen, den Fokus selber setzen und Teile des Videos löschen. Das hochgeladene Video startet nicht wieder neu. Wir werden uns die Apps in nächster Zeit nochmal genauer anschauen.

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Smartphone Reporting 2

Posted on 08/09/13 2 Comments

Making Of – iPhone Dreh auf dem Animation Jam

Matthias und ich waren am Mittwoch mit dem iPhone auf dem Animation Jam in der Handelskammer. Das Ergebnis konntet ihr noch am selben Tag auf unserem Blog sehen, nur wenige Minuten nach der Aufnahme.

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Das alles passte gut in einen Rucksack.

Mit dabei hatten wir:

  • ein iPhone 5 mit der App Filmic Pro und der App
  • die Kamerahaltung “mCAMLite” mit einem 37mm Weitwinkelobjektiv
  • ein Gorillapod
  • ein Mikrofonkabel XLR auf Klinke mit zusätzlichem Kopfhöreranschluss
  • ein Sennheiser MD 46 mit Nierencharakteristik
  • ein XLR Patchkabel
  • Kopfhörer

Zuerst probierten wir die App FiLMiC Pro aus, die es für 4,49 € im App Store zu kaufen gibt. Vorteil bei dieser App: Man kann Fokus, Belichtung, Bildfrequenz und Weißabgleich separat einstellen. Das Handling ist relativ einfach und selbsterklärend. Toll ist, dass man Belichtung und Fokus auf beliebige Bildstellen legen und sie dann für die Aufnahme festsetzen kann. Die FiLMiC Pro App gilt als eine der besten Kamera- Apps für das iPhone. Allerdings kann man die Videos nicht mir ihr weiter bearbeiten. Sie bietet jedoch die Möglichkeit die Aufnahmen direkt aus der App aus auf einen FTP Server zu laden. Bei unserem ersten Test, der noch mit WLAN im Büro stattfand war das auch kein Problem. Als wir die Videos jedoch aus der Handelskammer auf den FTP Server laden wollten, funktionierte der Upload nicht. Deshalb benutzten wir eine FTP Client App und luden die Videos aus dem Handyspeicher auf den Server. Das mit FinalCut geschnittene Ergebnis wurde ebenso noch am gleichen Abend fertig.

Dann war die kostenlose App Lumify dran. Vorteil dieser App: Man hat wirklich das ganze Studio in der Hosentasche. Die in einem Projekt aufgenommenen Clips lassen sich beliebig anordnen oder löschen, gegebenenfalls kann man sie noch dehnen oder kürzen. Die App fügt automatisch weiche Blenden dazu, die man aber auch durch einen harten Cut ersetzen kann. Für die Sprachaufnahme suchten wir uns eine ruhige Ecke. Durch das Adapterkabel XLR auf Klinke kann man die gute Qualität des Mikrofons problemlos nutzen. Die Sprachaufnahme wird als separate Audiospur hinzugefügt. Störend fanden wir die Lautstärkeunterschiede der Atmo zwischen den einzelnen Clips. Wir pegelten deshalb die Lautstärke jedes einzelnen Clips weitgehend hinunter und nahmen auf einer weiteren separaten Audiospur die Atmo auf.

Das Ergebnis schickten wir wieder über die FTP Client App auf unseren FTP Server. Noch bevor wir wieder im Büro eintrafen hatte Max den Beitrag schon auf den Blog gestellt. Für die Produktion dieser kurzen Meldung brauchten wir alles in allem etwa 40 Minuten.

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Ach übrigens, telefonieren sieht etwas blöd aus…

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Einsatz Mobile Journalism

Posted on 08/09/13 1 Comment

Mobile Journalism im Fernsehen

Smartphones sind in der Gesellschaft angekommen und das nicht erst seit gestern. Wir haben, sollten wir uns nicht im totalen Funkloch befinden, immer und überall die Möglichkeit Momente festzuhalten und zu teilen. Klingt schön… Ob das in jedem Fall sinnvoll ist bleibt mal dahingestellt.

Auf jeden Fall sinnvoll ist der Einsatz der kleinen Alleskönner in der aktuellen Berichterstattung. Dort wo es um Schnelligkeit geht. Dort wo es um gute Bilder geht. Dort wo es um die Wahrheit geht. Heutzutage sollten sich Journalisten auch mit der mobilen Technik befassen.

Die ARD kündigte im Februar dieses Jahres an, ausgewählten Reportern und Korrespondenten eine spezielle “Tagesschau- App” zur Verfügung zu stellen, mit der deren Aufnahmen live auf den Servern der Nachrichtenzentrale in Hamburg aufgezeichnet werden. Viel hat man davon aber noch nicht gesehen. Im deutschen Fernsehen findet man meist nur Handyvideos, die von zufälligen Augenzeugen aufgenommen worden sind. Der gezielte Einsatz von einem Smartphone durch einen Reporter ist momentan noch die Ausnahme.

Dass das geht zeigte der SWR im Mai dieses Jahres. Die Reporter verwendeten ein iPhone zur Liveübertragung des Gutenberg Marathons in Mainz. Dafür wurden sie sogar richtig kreativ und bastelten ein Stativ für das Auto.

Bei Onlineangeboten hingegen wurde bereits mehr Mut bewiesen. Der MDR stellte unter anderem zur Hockey EM im Januar 2012 auf der Internetseite “sportschau.de” mit dem iPhone aufgenommene kurze Clips bereit. Auch für den Bambi 2012 waren die Netzreporter mit dem iPhone unterwegs.

Die Briten sind uns da etwas voraus. Sie bauten bereits Live Schaltungen mit dem iPhone via der Dejero’s Live+ App auf. Die ersten drei Sekunden sind ruckelig aber dann läuft es.

Es gibt längst genug Zubehör um sendefähiges Bild-/ und Audiomaterial zu produzieren. Es braucht nur Mut und die nötige Abenteuerlust es auch auszuprobieren. Dabei sollte man die Möglichkeit des mobilen Journalismus nicht als Konkurrenz zu herkömmlichen Produktionsmethoden sehen, sondern von Fall zu Fall zum Sinnvolleren greifen.

Im Endeffekt ist alles eine Frage der Übung und das haben wir getan…

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