Die Modelleisenbahner

Alle 15 Minuten geht die Sonne unter, „Amerika“ liegt direkt neben Hamburg und ganz in der Nähe der seltsame Ort Knuffingen. Das gibt es nur im Hamburger Miniatur Wunderland, der größten Modelleisenbahnanlage der Welt. Hier kommen auf rund 1500 qm die verschiedensten Orte der Welt zusammen. Alle verbunden durch ein riesiges Schienennetz von etwa 15 km Länge, auf dem sich die Züge unter anderem durch die Schweiz, Österreich, Skandinavien bis eben nach Knuffingen winden. Liebevoll und originalgetreu sind viele Hauptattraktionen nachgebaut, wie die Hamburger Elphilharmonie, ein großer Flughafen (inklusive der Start- und Landesimulation), ein Wasserbecken mit Ebbe, Flut und fahrenden Schiffen, die meterhohen Gipfel der Schweizer Alpen, der Grand Canyon sowie architektonische Meisterwerke in Italien – alles allerdings 87 mal kleiner als in Wirklichkeit.

MiWiLa

Die Reportage blickt hinter die Kulissen des Miniatur Wunderlandes und schaut den Modellbauern und Technikern über die Schultern. In zahllosen Stunden schneiden, kleben und formen sie neue Figuren, Pflanzen, Gebäude, Autos und Züge. Diese werden dann in vielen kreativen Mini-Szenen verbaut, was die Besucher im gesamten Wunderland auf die skurrilsten Situationen stoßen lässt: Das Liebespaar im Sonnenblumenfeld, das Lanzenstechen auf dem Mittelaltermarkt oder auch die Polizei bei der Bergung einer Wasserleiche. Diverse Lichter und Geräusche untermalen die einzelnen Szenen stimmungsvoll. Über die ganze Technik den Überblick zu behalten, ist dabei gar nicht so einfach. Auf über 40 Monitoren und Computern lässt sich die Gleisanlage im Auge behalten, so dass im Notfall kleine Unfälle und Zusammenstöße schnell behoben werden können.

Wir begleiten das Team bei der Eröffnung von Italien, dem neuen Highlight des Miniatur Wunderlandes. Ein ständig ausbrechender Vesuv, malerische Landschaften und verschiedene historische Städte wie Rom dürfen hier natürlich nicht fehlen.