Seit heute ist es offiziell: “Mit 80.000 Fragen um die Welt” ist in zwei Kategorien für den Adolf Grimme Preis nominiert. Auf der Webseite des Grimme Instituts steht unter der Rubrik “Nominierungen Information & Kultur 2010” in den Kategorien “Serien & Mehrteiler” und “Spezial” auch “Mit 80.000 Fragen um die Welt”:
Serien & Mehrteiler
Weltbilder– mit 80.000 Fragen um die Welt (NDR)
24h Berlin – Ein Tag im Leben (rbb/ARTE)
Spezial
Aljoscha Pause für seine journalistische, herausragende und mutige Leistung in dem Film „Tabubruch – Der neue Weg von Homosexualität im Fußball“ ein Thema anzusprechen (DSF)
Julia Diehl für die Formatentwicklung sowie Dennis Gastmann und Matthias Sdun für die Idee und Konzeption der Serie „Weltbilder – mit 80.000 Fragen um die Welt“ (NDR)
Volker Heise für die Idee und Regie und Thomas Kufus für die Produktion der Serie „24h Berlin – Ein Tag im Leben“ (rbb/ARTE)
Über diese Nominierung freuen wir uns natürlich sehr!
Herausragende Persönlichkeiten versammeln sich im Namen des nationalen Interesses, um einen neuen Star zu finden, der Deutschland beim Eurovision Song Contest in Oslo vertritt.
Unter der Ägide von Stefan Raab findet heute Abend (2.2. 20.15 Uhr Pro7) die erste Ausscheidungsrunde statt. Von zehn Teilnehmern dürfen fünf weitermachen, wenn Marius Müller Westernhagen und die anderen Mitglieder der Jury ihnen gute Noten geben und die Fernsehzuschauer für sie abstimmen.
Bis nach Oslo ist es danach jedoch noch ein harter und langer Weg, bei dem sich die Kandidaten ständig auf’s neue beweisen müssen. Sie dürfen sich auf ihrem Weg die wohlgemeinten Ratschläge der Crème de la Crème des deutschen Pop abholen, so werden auch Barbara Schöneberger, Sarah Connor, Jan Delay, Xavier Naidoo oder Peter Maffay auf der Bank der Juroren Platz nehmen.
Beim großen Finale am 12. März kommt es dann zum Showdown zweier Kandidaten. Die Zuschauer dürfen dann nicht nur auswählen, wer Deutschland in Oslo vertreten darf, sondern auch mit welchem Song.
Wir haben unseren Star für Oslo nebenbei schon lange gefunden: Reporter Roman Rätzke berichtet heute für den Eurovision Song Contest Videoblog vom ersten Vorentscheid
Das ganze Jahr ist Dennis nun fast schon unterwegs und nimmt harte Strapazen auf sich, um fünf neue Folgen in Australien und Neuseeland zu drehen.
Nachdem sich Dennis im Regen mit den neuseeländischen Schafen abgeplagt hatte, stand ihm der Sinn nach etwas Höherem oder besser Erhabenerem. Wie gut passte es da, dass in Wellington der neue Supreme Court feierlich vom zukünftigen Staatsoberhaupt eingeweiht wurde. Dennis bekam zwar keine Audienz, aber einen Handschlag und vielleicht ein Mitgliedsantrag für den Hosenbandorden.
Von der Begegnung mit William nachhaltlich berührt, begab er sich in der benachbarten Kronkolonie Australien auf Spurensuche nach den ersten Engländern und musste feststellen, dass kurz nach Herrn Cook erstmal nur noch Sträflinge die Küste in Sydney erreichten. Ob sich daraus ableiten lässt, dass alle Australier Verbrecher sind? Dennis hat’s herausgefunden.
Heute zieht es die Menschen freiwillig nach Down Under. Rucksackbeladen ziehen sie die Küste rauf und runter. Immer auf der Suche nach der nächsten Party und dem nächsten Job. Dennis hat sich dem Track angeschlossen und ist der Frage auf den Grund gegangen: Warum wollen alle nach Australien? Er hat hierzu sogar einen Job als Erntehelfer angenommen. “You’re going to sweat bullets!”, hat ihm der Farmer versprochen.
Mittlerweile ist Dennis auf der letzten Station seiner Reise angekommen und versucht sich in Australiens Wüste als Goldgräber. Wir sind gespannt auf die Bilder, die er uns mitbringen wird, und hoffen, dass etwas mehr zu sehen sein wird als hier:
Der Weltreporter reist wieder. Während in Hamburg die Menschen fröstelnd dem Winter harren, hat sich Dennis nach Neuseeland und Australien aufgemacht. In den Sommer! Dachte er jedenfalls.
Auf seiner ersten Station in Neuseeland lernte Dennis, dass es auch auf der Südhalbkugel im Sommer nicht unbedingt mehr Sonnenschein gibt als in Hamburg. Bei strömendem Regen musste der Peter Scholl Latour der Generation Twitter die Frage beantworten, wie viele Schafe es in Neuseeland gibt.
Sommer? Von wegen!
Entgegen seiner Erwartung zählt man in Neuseeland die Schafe nicht im Schlaf, sondern beim Impfen und Scheren. Nach einem arbeitsreichen Tag hat Dennis die Bekanntschaft von 196 Tieren gemacht. Leider nur ein Zwischenergebnis.
Ob Dennis es geschafft hat, alle Schafe Neuseelands zu zählen oder ob er dabei vor Erschöpfung eingeschlafen ist, erfahrt ihr ab März in den neuen Folgen.
Grosser Auflauf im Berliner Reichstag: Gestern haben die ARD, Stefan Raab und Pro Sieben die Moderatoren und Jury-Mitglieder für die deutschen Ausscheidungsshows zum Eurovision Song Contest 2010 in Oslo vorgestellt. Mit dabei war natürlich ein Team des ESC-Videoblogs. Bis Mai dieses Jahres werden wir 13 weitere Filme für die offzielle deutsche Seite des Eurovision Song Contest produzieren, im Auftrag der ARD. Zu finden sind die gesammelten Werke hier.
Moderiert werden die TV-Shows von Matthias Opdenhövel (Pro Sieben) und Sabine Heinrich (ARD). Sie ist Radiomoderatorin bei 1Live und hat uns Anfang Januar bereits exklusive Einblicke in ihren Alltag und ihre Beziehung zum Grand-Prix gegeben - für einen Film unseres ESC-Videoblogs.
Falls Sie noch jemandem Danke sagen wollen, dann lassen Sie sich mal von den Schweden inspirieren . Der dortige öffentlich-rechtliche Rundfunk hat gerade eine besonders kreative und interaktive Kampagne gestartet, um den Schweden das Gebührenzahlen schmackhaft zu machen. Motto: Einfach mal Danke sagen. Bei irgendjemanden. Einfach mal ein Foto hochladen und schauen was passiert. Wir haben das mal gemacht. Das Ergebnis rechtfertigt die lange Ladezeit. Viel Spaß beim Selbermachen und Danke sagen auf en.tackfilm.se
Das war drei Tage lang das Thema beim „Festival Européen des 4 écrans“. Der Titel „4 Screens European Festival“- steht symbolisch für TV, Kino, Internet und Mobiltelefon.
In Konferenzen und Workshops erklärten renommierte Journalisten den Einfluss des Web auf die „klassischen Medien“ und die daraus resultierenden Tendenzen.Babette Hnup war dabei und hat die neuesten Entwicklungen für uns dokumentiert.
Die Zukunft der klassischen Presselandschaft analysierte Nick Bilton, Forscher bei „New York Times Research“. Seine Kernfrage: Wie können Papier und Online nebeneinander bestehen oder sogar voneinander profitieren? Das Zauberwort heisst auch hier Web 2.0. Twitter ergänzt bereits die Agenturmeldungen und für Bilton besteht kein Zweifel, dass die „next generation“ ihre Zeitung nur noch auf dem Handy lesen wird.
Rory Cellan Jones, BBC-Urgestein und Autor des populären Technologie-Blogs dot.life, zeigte die Veränderungen eines grossen TV-Senders, der ohne Audience-Content (Inhalte, die von den Zuschauern zur Verfügung gestellt werden) heute gar nicht mehr arbeiten kann.
Den spannendsten Workshop aber hielt Joel Ronez, Web-Verantwortlicher bei Arte, zum Thema Webdocumentaries . Arte Web emanzipiert sich vom TV-Sender und erweitert 2010 ganz gewaltig sein Budget für Webdokus. Der Erfolg des Projekts „Gaza-Sderot“ motivierte Arte Web in acht bis zehn ähnliche Projekte zu investieren.
Dazu gewährte Ronez einen ersten Einblick in das Format Prison Valley, ein packender Dokumentarfilm über eine Gefängnisstadt in den USA, der ab 1. Mai 2010 online zu sehen ist. Ebenfalls in Planung auf arte.tv: eine neue Online-Videothek, die auch Emotional Ratings ermöglichen wird.
Das Erfolgsrezept für gute Webdokus besteht laut Ronez aus drei Zutaten:
Erstens: die Taktik des „Reverse Broadcasting“ -also zuerst den Online-Auftritt und dann die Ausstrahlung im TV wagen. Zweitens: Videos, Photos, Musik, und O-Töne kreativer kombinieren - Und drittens: die User über Plattformen wie Facebook und Twitter schon während der journalistischen Vorbereitungen, also schon in der Recherchephase in die Entstehung der Doku einbeziehen (wie freeeye.tv bei “Mit 80.000 Fragen um die Welt“).
In Frankreich erleben die Webdokus derzeit einen ernormen Boom. Ausgelöst wurde dieser 2008 von Honkytonk Film: mit ihrer preisgekrönten „Journey to the end of coal“. Wir stellen eine Auswahl an kreativen Web-Produktionen vor, die im Wettbewerb des Festivals liefen:
Und weiter geht unsere Reise im Dienst unserer Zuschauer und User - Dennis stand in Afrika vor gewaltigen Aufgaben. So musste er herausfinden, wer vor Madagaskar liegt, wie die “Hottentotten” heute leben und woher eigentlich Adam und Eva kommen. In der aktuellen Folge stellte er sich fogender Frage: “Wo ist der schwarze Kontinent am Schwärzesten?”
Für alle, die hier keinen Audioplayer sehen, weil Ihr Browser noch nicht über das neue Flashplugin verfügt, bitte auf den folgenden Link klicken, um das Interview zu hören.