Auch wir können uns mal zurücklehnen und den lieben Dennis einen guten Gastmann sein lassen! Am Besten mit Inspirationen und bemerkenswerten Filmen von Kollegen rund um den Globus. Babette Hnup hat für uns ein paar besonders empfehlenswerte Beispiele herausgesucht und in einer Linkliste zusammengestellt. Wir wünschen gute Unterhaltung!
1. David Dunkley Gyimah ist seit über 15 Jahren als VJ tätig und jedes seiner Videos ist ein kleines Kunstwerk. Der BBC Reporter und Gründer des legendären viewmagazin.tv ist auch begehrter Trainer für VJ-Seminare und bekam 2006 den VJ-Award in Berlin für sein spannendes Meisterstück “8 Days”. Der Film zeigt wie schreibende Journalisten in acht Tagen zum VJ ausgebildet werden. David Dunkley Gymiah lebt sein Manifest des Videojournalismus, das vielversprechend beginnt mit: ”I am a video journalist: I crave creativity, loathe that which is predictable. It is my job to look for truth.” Wie er die Geschichte des Videojournalismus sieht, zeigt Gyimah wie üblich in kreativen Bildern. Weitere Inspirationen und Anleitungen zum innovativen Videojournalismus findet Ihr auf seinem Blog.
2. Das kostenlose e-book von Adam Westbrook gibt angehenden Multimedia-Journalisten wertvolle Tipps zu den Themen Branding, Video, Audio, Storytelling. “6×6 Advice for Multimedia Journalists” kann man hier downloaden.
4. Nach Arte setzt nun France 5 auf Webdokus. 2010 wird der französische TV-Sender France 5 insgesamt 24 Webdokus online stellen! Die “Porträts einer neuen Welt” beschäftigen sich mit sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Veränderungen im 21. Jahrhundert. Den Anfang macht “Concubines”, ein beeindruckendes multimediales Projekt der Fotografin Axelle de Russé über die modernen Konkubinen in China.
Nach der TV-Doku ist “Bis zum letzten Tropfen - der Peak Oil und die Folgen” nun auch als Radiofeature abrufbar. NDR Info sendete es am Dienstag den 16.03. in der Reihe “Das Forum”.
Der Beitrag steht in der NDR Mediathek und ist ab sofort auch zum Download abrufbar.
Warum wollen alle nach Australien? Das war die entscheidende Frage, die Dennis Gastmann in der Weltbilder-Sendung vom 16.03.2010. beantworten sollte. Hier ist das Ergebnis seiner Recherche.
Für jeden Wanderer und Naturfreund und natürlich alle, die unsere Dokumentation über einen der längsten Wanderwege der Welt noch nicht gesehen haben, wiederholt Phoenix am 19. 03. 2010
Durch die Wildnis Amerikas
3000 Kilometer zu Fuß (Teil 1 und 2)
ab 21.00 Uhr.
Dieser Film begleitet Wanderer auf dem Appalachien Trail. Dieser Trail führt von Georgia durch insgesamt 14 Bundesstaten bis nach Maine im Norden der U.S.A. Durchwanderer sind etwa sechs Monate unterwegs. The adventure of a lifetime!
Deutschland ist um einen Star reicher. Und der heißt Lena Meyer-Landrut. Sechs Wochen lang ist die 18-jährige über alle Tonleitern nach oben geklettert. Nach dem furiosen Finale am vergangenen Freitag ist sie nun an der Spitze angekommen – als deutsche Stimme beim Eurovision Songcontest.
Die vermutlich einzigen Stimmen, die den beiden Finalisten noch das Wasser hätten reichen können, gehören natürlich unseren beiden Eurovision-Blog-Reportern. Roman Rätzke hat sich hinter den Kulissen durch Lametta-Fluten gekämpft und den wichtigsten Beteiligten die Frage aller Fragen gestellt: Wie geht es jetzt eigentlich weiter?
“Die Zutaten für einen guten Film sind Recherche, Organisation, gute Interviews und ein bisschen Reporterglück”, verrät unser Weltreporter in der Onlineausgabe der Zeit über das Erfolgsrezept von “Mit 80.000 Fragen um die Welt”.
Ist es wegen der BBQs, wegen der süßen Kanguruhs, wegen der Strände, wegen des Great Barrier Riffs oder wegen Ayers Rock, der mittlerweile politisch korrekt Uluru genannt wird? Unser Weltreporter Dennis Gastmann hat sich in Australien umgehört und präsentiert die Antwort auf ihre Frage am Dienstag, den 16.03., um 23.15 Uhr in den NDR-Weltbildern.
Europäische Erntehelfer in Down Under
Bürgermeister John Davies aus Orange
Nächste Woche: Dennis Beutlin-Gastmann in “Der Herr der Ringe”
Am Dienstag, 16. März, um 20:30 sendet NDR Info das Radiofeature zu “Bis zum letzten Tropfen - vom Ende des Öls.” Wer sich das Ganze nicht live anhören kann, findet die Sendung auch online als NDR-Info Podcast über iTunes oder direkt hier. Eine kleine Hörprobe gibt’s sogar schon ab heute zu hören:
Der Goldpreis war auf einem historischen Höchststand. Die Feinunze kostete 890 Euro. Aktuell ist der Preis leicht gefallen, aber immer noch hoch genug für unseren Weltreporter Dennis Gastmann. Darum hat er sich in das australische Outback aufgemacht, um die Reisekasse aufzubessern.
Die Jagd nach dem Edelmetall beginnt in der „Super Pit”, einer der größten Goldminen der Welt. Aus einer Tonne Stein werden zwei Gramm Gold gewonnen. Gigantische Maschinen tragen hier das Gestein ab. Doch für Dennis gilt: Nur gucken, nicht anfassen!
Nur gucken, nicht anfassen!
Deswegen beschließt er, selbst Goldgräber zu werden. In einer Geisterstadt trifft er Glyn Morgan, der seit 30 Jahren mit einem Metalldetektor durch die Wüste rennt. „Goldsuchen ist nicht glamourös”, sagt Glyn, „ich wünschte, es wär so und ich hätte ein paar hübsche Frauen mit großen Brüsten, die für mich Löcher graben. Und ich würde da hinten im Campingwagen Pina Colada trinken. Aber das wird nie passieren…”
Russ Meyer Phantasien unter der brennenden Sonne von Kalgoorlie, Western Australia
Ob es unser Weltreporter mit den Goldlöckchen geschafft hat, einen Nugget zu finden, sehen Sie morgen Abend in den NDR-Weltbildern und nächste Woche beantwortet Dennis ihre Frage: Warum wollen alle nach Australien?
„Sind alle Australier Verbrecher?“ - mit dieser Frage beginnen die fünf neuen Abenteuer von Dennis Gastmann in Australien und Neuseeland. Dennis sucht die Antwort ausgerechnet am „Australia Day“, dem wichtigsten Feiertag des Landes. An diesem Tag nämlich feiern die Aussies die Ankunft der ersten englischen Siedlerflotte. In Sydney ist das so ähnlich wie Hafengeburtstag – nur ohne Shantychöre. Auf jeden Fall kein guter Zeitpunkt, um mit provokanten Fragen die Stimmung zu versauen.
Dennis ahnt Böses, doch schon der erste Australier beantwortet seine Frage mit „Ja klar, wir waren mal Verbrecher. Und heute sind wir es umso mehr.“ Und tatsächlich: Viele Australier können ihre familiären Wurzeln zu den Sträflingen zurückverfolgen, die von Großbritannien einst zur Zwangsarbeit auf die ferne Insel verbannt wurden. „Früher war das eine Schande, heute ist es cool einen Sträfling in seinem Stammbaum zu haben“, sagt Kevin McGuinness, ein Ahnenforscher, der selbst vier Sträflinge in seiner Familiengeschichte entdeckt hat, und ergänzt, „am besten so viele wie möglich.“
Weniger „cool“ finden das allerdings die Verlierer der Kolonialisierung. „Für uns ist der Australia Day kein Feiertag.“, erfährt Dennis von den Aborigines, „Wir nennen ihn Survival Day, weil wir an diesem Tag die Invasion der Engländer überlebt haben.“ Der Weltreporter entdeckt so eine Spur, die seine scheinbare triviale Frage zu einem sehr ernsten Thema führt: Den Auswirkungen Jahrhunderte langer Benachteiligung und systematischer Unterdrückung…
Coole Verbrecher...
...und indigene Opfer?
Mehr Dienstagabend in den Weltbildern um 23.15 Uhr im NDR und nächste Woche: Dennis im Goldrausch.