Posts Tagged ‘Australien’

Mit 80.000 Fragen um die Welt: Dennis im Goldrausch

Montag, März 8th, 2010

Dienstag, 9. März, 23.15 Uhr im NDR

Der Goldpreis war auf einem historischen Höchststand. Die Feinunze kostete 890 Euro. Aktuell ist der Preis leicht gefallen, aber immer noch hoch genug für unseren Weltreporter Dennis Gastmann. Darum hat er sich in das australische Outback aufgemacht, um die Reisekasse aufzubessern.

Die Jagd nach dem Edelmetall beginnt in der „Super Pit”, einer der größten Goldminen der Welt. Aus einer Tonne Stein werden zwei Gramm Gold gewonnen. Gigantische Maschinen tragen hier das Gestein ab. Doch für Dennis gilt: Nur gucken, nicht anfassen!

Nur gucken, nicht anfassen!

Nur gucken, nicht anfassen!

Deswegen beschließt er, selbst Goldgräber zu werden. In einer Geisterstadt trifft er Glyn Morgan, der seit 30 Jahren mit einem Metalldetektor durch die Wüste rennt. „Goldsuchen ist nicht glamourös”, sagt Glyn, „ich wünschte, es wär so und ich hätte ein paar hübsche Frauen mit großen Brüsten, die für mich Löcher graben. Und ich würde da hinten im Campingwagen Pina Colada trinken. Aber das wird nie passieren…”

Goldsucher_Glyn

Russ Meyer Phantasien unter der brennenden Sonne von Kalgoorlie, Western Australia

Ob es unser Weltreporter mit den Goldlöckchen geschafft hat, einen Nugget zu finden, sehen Sie morgen Abend in den NDR-Weltbildern und nächste Woche beantwortet Dennis ihre Frage: Warum wollen alle nach Australien?

Weltpremiere: Dienstag 2. März 23.15 Uhr im NDR

Montag, März 1st, 2010

„Sind alle Australier Verbrecher?“ - mit dieser Frage beginnen die fünf neuen Abenteuer von Dennis Gastmann in Australien und Neuseeland. Dennis sucht die Antwort ausgerechnet am „Australia Day“, dem wichtigsten Feiertag des Landes. An diesem Tag nämlich feiern die Aussies die Ankunft der ersten englischen Siedlerflotte. In Sydney ist das so ähnlich wie Hafengeburtstag – nur ohne Shantychöre. Auf jeden Fall kein guter Zeitpunkt, um mit provokanten Fragen die Stimmung zu versauen.

Dennis ahnt Böses, doch schon der erste Australier beantwortet seine Frage mit „Ja klar, wir waren mal Verbrecher. Und heute sind wir es umso mehr.“ Und tatsächlich: Viele Australier können ihre familiären Wurzeln zu den Sträflingen zurückverfolgen, die von Großbritannien einst zur Zwangsarbeit auf die ferne Insel verbannt wurden. „Früher war das eine Schande, heute ist es cool einen Sträfling in seinem Stammbaum zu haben“, sagt Kevin McGuinness, ein Ahnenforscher, der selbst vier Sträflinge in seiner Familiengeschichte entdeckt hat, und ergänzt, „am besten so viele wie möglich.“

Weniger „cool“ finden das allerdings die Verlierer der Kolonialisierung. „Für uns ist der Australia Day kein Feiertag.“, erfährt Dennis von den Aborigines, „Wir nennen ihn Survival Day, weil wir an diesem Tag die Invasion der Engländer überlebt haben.“ Der Weltreporter entdeckt so eine Spur, die seine scheinbare triviale Frage zu einem sehr ernsten Thema führt: Den Auswirkungen Jahrhunderte langer Benachteiligung und systematischer Unterdrückung…

Coole Verbrecher...

...und indigene Opfer?

Mehr Dienstagabend in den Weltbildern um 23.15 Uhr im NDR und nächste Woche: Dennis im Goldrausch.


Junge komm bald wieder

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Das ganze Jahr ist Dennis nun fast schon unterwegs und nimmt harte Strapazen auf sich, um fünf neue Folgen in Australien und Neuseeland zu drehen.
Nachdem sich Dennis im Regen mit den neuseeländischen Schafen abgeplagt hatte, stand ihm der Sinn nach etwas Höherem oder besser Erhabenerem. Wie gut passte es da, dass in Wellington der neue Supreme Court feierlich vom zukünftigen Staatsoberhaupt eingeweiht wurde. Dennis bekam zwar keine Audienz, aber einen Handschlag und vielleicht ein Mitgliedsantrag für den Hosenbandorden.

Von der Begegnung mit William nachhaltlich berührt, begab er sich in der benachbarten Kronkolonie  Australien auf Spurensuche nach den ersten Engländern und musste feststellen, dass kurz nach Herrn Cook erstmal nur noch Sträflinge die Küste in Sydney erreichten. Ob sich daraus ableiten lässt, dass alle Australier Verbrecher sind? Dennis hat’s herausgefunden.

Heute zieht es die Menschen freiwillig nach Down Under. Rucksackbeladen ziehen sie die Küste rauf und runter. Immer auf der Suche nach der nächsten Party und dem nächsten Job. Dennis hat sich dem Track angeschlossen und ist der Frage auf den Grund gegangen: Warum wollen alle nach Australien? Er hat hierzu sogar einen Job als Erntehelfer angenommen. “You’re going to sweat bullets!”, hat ihm der Farmer versprochen.

Mittlerweile ist Dennis auf der letzten Station seiner Reise angekommen und versucht sich in Australiens Wüste als Goldgräber. Wir sind gespannt auf die Bilder, die er uns mitbringen wird, und hoffen, dass etwas mehr zu sehen sein wird als hier:

Dennis schaut sich die Three Sisters an...

Dennis schaut sich die Three Sisters an...

...die übrigens so aussehen

...die übrigens so aussehen

Mit 80.000 Fragen in Neuseeland und Australien

Dienstag, Januar 26th, 2010

Der Weltreporter reist wieder. Während in Hamburg die Menschen fröstelnd dem Winter harren, hat sich Dennis nach Neuseeland und Australien aufgemacht. In den Sommer! Dachte er jedenfalls.

Auf seiner ersten Station in Neuseeland lernte Dennis, dass es auch auf der Südhalbkugel im Sommer nicht unbedingt mehr Sonnenschein gibt als in Hamburg. Bei strömendem Regen musste der Peter Scholl Latour der Generation Twitter die Frage beantworten, wie viele Schafe es in Neuseeland gibt.

Sommer - von wegen

Sommer? Von wegen!

Entgegen seiner Erwartung zählt man in Neuseeland die Schafe nicht im Schlaf, sondern beim Impfen und Scheren. Nach einem arbeitsreichen Tag hat Dennis die Bekanntschaft von 196 Tieren gemacht. Leider nur ein Zwischenergebnis.

Ob Dennis es geschafft hat, alle Schafe Neuseelands zu zählen oder ob er dabei vor Erschöpfung eingeschlafen ist, erfahrt ihr ab März in den neuen Folgen.

Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef

Sonntag, September 20th, 2009

Zwei unserer Protagonisten der Dokumentation über “Work and Travel” in Australien heben sich einen großen Wunsch erfüllt und haben einen Tauchschein am Great Barrier Reef gemacht. Da blieb uns nichts anderes übrig, als auch mit der Kamera in den Pazifik zu steigen. Natürlich kann man eine Sony V1 nicht einfach mit ins Wasser nehmen. Schon bei der Durchquerung tiefer Flüsse im vergangenen Jahr in den USA hat uns eine wasserdichte Hülle der Firma EWA-Marine geholfen. Hier in Australien ging es aber darum, mit der Kamera zu tauchen, dazu noch im Salzwasser. Laut Hersteller ist die Hülle bis 10m Wassertiefe dicht. Nach einem ausgiebiegen Test im Hotelpool, der ohne Probleme verlief, ist dann Thomas tatsächlich abgetaucht mit der teuren Sony, bis etwas über 8 Meter tief.

Thomas Hipp Unterwasserkameramann

Thomas Hipp Unterwasserkameramann

Die Sony V1 im EWA-Marine

Die Sony V1 im EWA-Marine

Im Gegensatz zu noch teureren Wasserdichten Boxen ist das EWA-Marine eine wirklich transportable Lösung. Allerdings hat das Filmen unter Wasser generell einige Tücken. Zunächst muss man schon ein geübter Taucher sein, um neben dem Tauchgerät auch noch die Kamera zu bedienen. Eine Hand braucht ein Taucher nämlich eigentlich, um mit Ein- und Ablassen von Druckluft in seine Weste, seinen Auftrieb zu regulieren. Dann ist das Bickfeld durch die Taucherbrille ohnehin schon eingeschränkt. Damit dann noch durch die Kamera im Plastikbeutel zu schauen ist nicht leicht. Auch der Auftrieb der Kamera muss mit Gewichten, die ans EWA-Marine gehängt werden, reguliert werden. Die Vorbereitungen sind also relativ aufwändig. Dazu kommt, dass das Wasser wie ein kräftiger Blaufilter wirkt: je tiefer man taucht, umso mehr Rot wird aus dem Licht gefiltert. Um dem entgegen zu wirken, haben wir einen Weißabgleich auf einem blauen Handtuch gemacht, so dass die Bilder an der Oberfläche einen starken Rotstich haben. Das gleicht die Wirkung des Wassers etwas aus. Eine Alternative dazu wäre, starke Lampen mit zunehmen. Da wir die nicht hatten, haben wir ein wenig ausprobiert, bis wir den ausgleichenden Weißabgleich gefunden haben. Da unter Wasser durch die Hülle Blende und Focus nur schwer zu bedienen sind, haben wir mit einer festen Einstellungen und ausnahmsweise auch mit der Automatik experementiert. Beides hat gute Ergebnisse gebracht. Wenn man die Zeit hat auf den Autofocus zu warten, dann kann man unter Wasser sogar zoomen, wohingegen man bei einer festeingestellten Schärfe eher im Weitwinkeligen Bereich bleiben sollte. Wichtig ist auch, nach jedem Tauchgang das EWA-Marine zu öffnen und zu putzen, innen bildet sich fast immer etwas Kondenswasser. Wenn man das nicht trocknet, beschlägt die Linse. Aber jetzt genug der Technik, das Great Barrier Reef ist eine Unterwasserwunderwelt. Und die Aufnahmen von bunten Korallen und Fischen einfach toll.

Ich habe das ganze schnorchelnd begleitet. Dabei hatte ich meine kleine Leica C-Lux 3 auch in einen wasserdichten Plastikbeutel gesteckt. Die Firma Dicapac aus Korea bietet da günstige Lösungen für fast jede kleine Digitalknipse an. Damit kann man auch unterwasser Fotografieren und Filmen. Nicht so toll, wie die HD Bilder der Sony V1, aber für den Hobbytaucher super. Hier eine kleine Kostprobe:

Grüße aus Australien, Max v. Klitzing

Drehen in Australien

Mittwoch, September 16th, 2009
Seit knapp einer Woche sind Max von Klitzing und Thomas Hipp in Australien für “Länder Menschen Abenteuer”. Sie begleiten hier deutsche Abiturienten, die mit einem “Work and Travel”- Visum das Land kennenlernen. D.h. Sie können sich in Australien mit einfachen Jobs das Geld zum Weiterreisen verdienen. Schon am ersten Tag haben sie gelernt, wie inspirierend dieser Kontinent ist. Jede Wette, dass Alfred Hitchcock auch hier war (Siehe Filmchen links).

Mittlerweile haben die beiden Sydney verlassen und werden am Great Barrier Reef drehen, wie die Abiturienten zum ersten Mal tauchen gehen. Erste Fotos von unseren Unterwasseraufnahmen in Kürze hier!