Posts Tagged ‘Thomas Hipp’

Dennis erforscht Afrika

Dienstag, Juli 6th, 2010

Beim Norddeutschen Rundfunk geht es bald zu (wie bei) den Hottentotten! Genauer gesagt am 13. Juli um 23:00 Uhr. Dann zeigt das NDR Fernsehen das 30-minütige Weltbilder Spezial “Mit 80.000 Fragen um die Welt. Dennis erforscht Afrika”. Dabei erfährt Reporter Dennis Gastmann, warum “Hottentotte” eigentlich eine böse Beleidigung ist. Außerdem trifft er auf eine so genannte Naturheilerin, die behauptet, Menschen vom HIV heilen zu können. Gegen Bezahlung natürlich. Auf seiner Reise bekommt Dennis ganz schön Heimweh. Das ist so stark, dass ihm schließlich ein Shanty-Chor erscheint. Mitten in der Wüste.

Dennis im Slum von Nairobi, Kenia, Afrika

Dennis im Slum von Nairobi

Mit 80.000 Fragen um die Welt – neue Folgen aus Afrika!

Dienstag, November 10th, 2009
Unser Weltreporter-Format geht in die nächste Runde. Ab heute um 23:15 zeigen die Weltbilder im NDR Fernsehen die neuen Folgen. Stefan Niggemeier konnte schonmal reinschauen und hat heute seine neue Kritik auf dem Fernsehblog der FAZ veröffentlicht. Er findet’s gut. Das finden wir gut. Genauso gut wie Dennis Auftritt in “Mein Nachmittag” im NDR Fernsehen vom 10.11.09. “Ganz großes Dennis”!

Ausschnitt aus “Mein Nachmittag”, NDR Fernsehen vom 10.11.09

Jenseits von Afrika…

Dienstag, Oktober 20th, 2009

hat Dennis sich noch schnell angeschaut, bevor er zu seinem bislang größten Abenteuer aufbrach. Jetzt ist er  zusammen mit unserem Afrika-Experten Thomas Hipp im Auftrag der Weltbilder-Zuschauer aufgebrochen, um die großen Fragen der Menschheit zu beantworten. “Mit 80.000 Fragen um die Welt” heißt das Format, das freeeye.tv für die NDR-Weltbilder produziert. Welche Fragen Dennis und Thomas nach Äthiopien, Kenia, Madagascar und Namibia führen, wird noch nicht verraten. Aber ein paar Fotos zeigen wir schon mal.

Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef

Sonntag, September 20th, 2009

Zwei unserer Protagonisten der Dokumentation über “Work and Travel” in Australien heben sich einen großen Wunsch erfüllt und haben einen Tauchschein am Great Barrier Reef gemacht. Da blieb uns nichts anderes übrig, als auch mit der Kamera in den Pazifik zu steigen. Natürlich kann man eine Sony V1 nicht einfach mit ins Wasser nehmen. Schon bei der Durchquerung tiefer Flüsse im vergangenen Jahr in den USA hat uns eine wasserdichte Hülle der Firma EWA-Marine geholfen. Hier in Australien ging es aber darum, mit der Kamera zu tauchen, dazu noch im Salzwasser. Laut Hersteller ist die Hülle bis 10m Wassertiefe dicht. Nach einem ausgiebiegen Test im Hotelpool, der ohne Probleme verlief, ist dann Thomas tatsächlich abgetaucht mit der teuren Sony, bis etwas über 8 Meter tief.

Thomas Hipp Unterwasserkameramann

Thomas Hipp Unterwasserkameramann

Die Sony V1 im EWA-Marine

Die Sony V1 im EWA-Marine

Im Gegensatz zu noch teureren Wasserdichten Boxen ist das EWA-Marine eine wirklich transportable Lösung. Allerdings hat das Filmen unter Wasser generell einige Tücken. Zunächst muss man schon ein geübter Taucher sein, um neben dem Tauchgerät auch noch die Kamera zu bedienen. Eine Hand braucht ein Taucher nämlich eigentlich, um mit Ein- und Ablassen von Druckluft in seine Weste, seinen Auftrieb zu regulieren. Dann ist das Bickfeld durch die Taucherbrille ohnehin schon eingeschränkt. Damit dann noch durch die Kamera im Plastikbeutel zu schauen ist nicht leicht. Auch der Auftrieb der Kamera muss mit Gewichten, die ans EWA-Marine gehängt werden, reguliert werden. Die Vorbereitungen sind also relativ aufwändig. Dazu kommt, dass das Wasser wie ein kräftiger Blaufilter wirkt: je tiefer man taucht, umso mehr Rot wird aus dem Licht gefiltert. Um dem entgegen zu wirken, haben wir einen Weißabgleich auf einem blauen Handtuch gemacht, so dass die Bilder an der Oberfläche einen starken Rotstich haben. Das gleicht die Wirkung des Wassers etwas aus. Eine Alternative dazu wäre, starke Lampen mit zunehmen. Da wir die nicht hatten, haben wir ein wenig ausprobiert, bis wir den ausgleichenden Weißabgleich gefunden haben. Da unter Wasser durch die Hülle Blende und Focus nur schwer zu bedienen sind, haben wir mit einer festen Einstellungen und ausnahmsweise auch mit der Automatik experementiert. Beides hat gute Ergebnisse gebracht. Wenn man die Zeit hat auf den Autofocus zu warten, dann kann man unter Wasser sogar zoomen, wohingegen man bei einer festeingestellten Schärfe eher im Weitwinkeligen Bereich bleiben sollte. Wichtig ist auch, nach jedem Tauchgang das EWA-Marine zu öffnen und zu putzen, innen bildet sich fast immer etwas Kondenswasser. Wenn man das nicht trocknet, beschlägt die Linse. Aber jetzt genug der Technik, das Great Barrier Reef ist eine Unterwasserwunderwelt. Und die Aufnahmen von bunten Korallen und Fischen einfach toll.

Ich habe das ganze schnorchelnd begleitet. Dabei hatte ich meine kleine Leica C-Lux 3 auch in einen wasserdichten Plastikbeutel gesteckt. Die Firma Dicapac aus Korea bietet da günstige Lösungen für fast jede kleine Digitalknipse an. Damit kann man auch unterwasser Fotografieren und Filmen. Nicht so toll, wie die HD Bilder der Sony V1, aber für den Hobbytaucher super. Hier eine kleine Kostprobe:

Grüße aus Australien, Max v. Klitzing