Archive for the ‘It's tooltime’ Category

freeeye.tv sagt Danke & wünscht alles Gute für 2010!

Freitag, Januar 1st, 2010

Falls Sie noch jemandem Danke sagen wollen, dann lassen Sie sich mal von den Schweden inspirieren . Der dortige öffentlich-rechtliche Rundfunk hat gerade eine besonders kreative und interaktive Kampagne gestartet, um den Schweden das Gebührenzahlen schmackhaft zu machen. Motto: Einfach mal Danke sagen. Bei irgendjemanden. Einfach mal ein Foto hochladen und schauen was passiert. Wir haben das mal gemacht. Das Ergebnis rechtfertigt die lange Ladezeit. Viel Spaß beim Selbermachen und Danke sagen auf en.tackfilm.se

Ach ja…und alles Gute für 2010!

Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef

Sonntag, September 20th, 2009

Zwei unserer Protagonisten der Dokumentation über “Work and Travel” in Australien heben sich einen großen Wunsch erfüllt und haben einen Tauchschein am Great Barrier Reef gemacht. Da blieb uns nichts anderes übrig, als auch mit der Kamera in den Pazifik zu steigen. Natürlich kann man eine Sony V1 nicht einfach mit ins Wasser nehmen. Schon bei der Durchquerung tiefer Flüsse im vergangenen Jahr in den USA hat uns eine wasserdichte Hülle der Firma EWA-Marine geholfen. Hier in Australien ging es aber darum, mit der Kamera zu tauchen, dazu noch im Salzwasser. Laut Hersteller ist die Hülle bis 10m Wassertiefe dicht. Nach einem ausgiebiegen Test im Hotelpool, der ohne Probleme verlief, ist dann Thomas tatsächlich abgetaucht mit der teuren Sony, bis etwas über 8 Meter tief.

Thomas Hipp Unterwasserkameramann

Thomas Hipp Unterwasserkameramann

Die Sony V1 im EWA-Marine

Die Sony V1 im EWA-Marine

Im Gegensatz zu noch teureren Wasserdichten Boxen ist das EWA-Marine eine wirklich transportable Lösung. Allerdings hat das Filmen unter Wasser generell einige Tücken. Zunächst muss man schon ein geübter Taucher sein, um neben dem Tauchgerät auch noch die Kamera zu bedienen. Eine Hand braucht ein Taucher nämlich eigentlich, um mit Ein- und Ablassen von Druckluft in seine Weste, seinen Auftrieb zu regulieren. Dann ist das Bickfeld durch die Taucherbrille ohnehin schon eingeschränkt. Damit dann noch durch die Kamera im Plastikbeutel zu schauen ist nicht leicht. Auch der Auftrieb der Kamera muss mit Gewichten, die ans EWA-Marine gehängt werden, reguliert werden. Die Vorbereitungen sind also relativ aufwändig. Dazu kommt, dass das Wasser wie ein kräftiger Blaufilter wirkt: je tiefer man taucht, umso mehr Rot wird aus dem Licht gefiltert. Um dem entgegen zu wirken, haben wir einen Weißabgleich auf einem blauen Handtuch gemacht, so dass die Bilder an der Oberfläche einen starken Rotstich haben. Das gleicht die Wirkung des Wassers etwas aus. Eine Alternative dazu wäre, starke Lampen mit zunehmen. Da wir die nicht hatten, haben wir ein wenig ausprobiert, bis wir den ausgleichenden Weißabgleich gefunden haben. Da unter Wasser durch die Hülle Blende und Focus nur schwer zu bedienen sind, haben wir mit einer festen Einstellungen und ausnahmsweise auch mit der Automatik experementiert. Beides hat gute Ergebnisse gebracht. Wenn man die Zeit hat auf den Autofocus zu warten, dann kann man unter Wasser sogar zoomen, wohingegen man bei einer festeingestellten Schärfe eher im Weitwinkeligen Bereich bleiben sollte. Wichtig ist auch, nach jedem Tauchgang das EWA-Marine zu öffnen und zu putzen, innen bildet sich fast immer etwas Kondenswasser. Wenn man das nicht trocknet, beschlägt die Linse. Aber jetzt genug der Technik, das Great Barrier Reef ist eine Unterwasserwunderwelt. Und die Aufnahmen von bunten Korallen und Fischen einfach toll.

Ich habe das ganze schnorchelnd begleitet. Dabei hatte ich meine kleine Leica C-Lux 3 auch in einen wasserdichten Plastikbeutel gesteckt. Die Firma Dicapac aus Korea bietet da günstige Lösungen für fast jede kleine Digitalknipse an. Damit kann man auch unterwasser Fotografieren und Filmen. Nicht so toll, wie die HD Bilder der Sony V1, aber für den Hobbytaucher super. Hier eine kleine Kostprobe:

Grüße aus Australien, Max v. Klitzing

Bis zum letzten Tropfen - Fotos aus der Produktion

Montag, August 31st, 2009

Am 28.09. um 23:00 läuft unsere Doku “Bis zum letzten Tropfen - vom Ende des Öls” im NDR Fernsehen. Hier vorab einige Bilder aus dem Film. Die Fotos in der Box können durch Anklicken und danach mit dem Scrollrad der Maus verkleinert und vergrößert werden.

Bis zum letzten Tropfen - vom Ende des Öls - NDR 28.09. 23:00 Uhr

Wahlen in den USA: Interaktives Video sorgt für Aufsehen

Montag, November 3rd, 2008

Da hat sich die Obama-Mannschaft wirklich was einfallen lassen: Auf der Kampagnenseite Moveon.org rufen die Demokraten mit einem besonders einfallsreichen Instrument dazu auf, dass auch wirklich jeder sich zur Wahlurne schleppt. Denn bekanntlich ist es ja so, dass bei Wahlen jede Stimme zählt. Frau Ypsilanti musste das gerade schmerzlich erfahren.

Die US-Demokraten haben ein besonders drastischen Beispiel gewählt, um das zu verdeutlichen. Ein personalisiertes Video wird an Freunde verschickt und die können sich dann ansehen, was passiert, wenn Sie nicht zur Wahl gehen. McCain gewinnt mit einer Stimme Vorsprung und sie sind schuld. Bei uns hat sich Rainer freundlicherweise als virtueller NonVoter zur Verfügung gestellt. Im Ergebnis sieht das dann so aus.

Elvis 2.0 auf der Videowall

Mittwoch, Juli 30th, 2008

Schon Elvis Presley hatte sie in seiner Villa in Graceland. In seinem Jungle Room baute sich die beleibte Rock’n Roll-Legende eine ganze Wand voll mit Screens, auf denen er verschiedene Kanäle laufen ließ. Und in seinen letzten Jahren, als er mehr und mehr aussah wie ein gemästeter Pfingstochse, verbrachte er viel Zeit in seinem Sessel vor dieser Wand. Da er das Programm nicht selbst bestimmen konnte, pflegte er mit dem Revolver auf eben die Bildschirme zu schießen, die nur Schwachsinn zeigten.
Wie gut, dass wir das heute ohne Waffengewalt lösen können. Blinx liefert eine Videowall, die sich thematisch bespielen lässt - einfach ein Stichwort eingeben und auf “Wall it” klicken. Schon geht der mediale Beschuss los. Wir haben das ganze mal mit Elvis als Suchbegriff gemacht. Hier ist das Ergebnis - in Gedenken an den King. Am 16. August ist sein 31. Todestag.

Schöner browsen mit PicLens

Freitag, Juli 25th, 2008

Herkömmliche Fotogalerien auf Websites wirken oft statisch und langweilig. Mit dem Plugin PicLens von Cooliris hingegen wird der Browser zum Diaprojektor - und bringt Bewegung in Foto- und Videogalerien.

Im Fullscreen-Modus sind Bilder und Videos im 3D-Style verfügbar; u.a. Myspace, flickr, Facebook, Amazon und Youtube lassen sich aktuell durch PicLens tunen. Wer möchte, kann sogar die eigene Website PicLens kompatibel gestalten.

Internet-der-Zukunft-tauglich wirkt die Zusatz-Funktion “Discover”, bei der das Plugin den Nutzer mit einem bunten Strauß von News, Entertainement und Sport in (Bewegt-)Bildern versorgt.

Aktuell ist das Tool für praktisch alle Browser sowohl für PC als auch für Apple verfügbar.

Als Standbild sieht das Ganze dann in etwa so aus, die Grafikabteilung von freeeye.tv is very amused.

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