Für jeden Wanderer und Naturfreund und natürlich alle, die unsere Dokumentation über einen der längsten Wanderwege der Welt noch nicht gesehen haben, wiederholt Phoenix am 19. 03. 2010
Durch die Wildnis Amerikas
3000 Kilometer zu Fuß (Teil 1 und 2)
ab 21.00 Uhr.
Dieser Film begleitet Wanderer auf dem Appalachien Trail. Dieser Trail führt von Georgia durch insgesamt 14 Bundesstaten bis nach Maine im Norden der U.S.A. Durchwanderer sind etwa sechs Monate unterwegs. The adventure of a lifetime!
Ist es wegen der BBQs, wegen der süßen Kanguruhs, wegen der Strände, wegen des Great Barrier Riffs oder wegen Ayers Rock, der mittlerweile politisch korrekt Uluru genannt wird? Unser Weltreporter Dennis Gastmann hat sich in Australien umgehört und präsentiert die Antwort auf ihre Frage am Dienstag, den 16.03., um 23.15 Uhr in den NDR-Weltbildern.
Europäische Erntehelfer in Down Under
Bürgermeister John Davies aus Orange
Nächste Woche: Dennis Beutlin-Gastmann in “Der Herr der Ringe”
Am Dienstag, 16. März, um 20:30 sendet NDR Info das Radiofeature zu “Bis zum letzten Tropfen - vom Ende des Öls.” Wer sich das Ganze nicht live anhören kann, findet die Sendung auch online als NDR-Info Podcast über iTunes oder direkt hier. Eine kleine Hörprobe gibt’s sogar schon ab heute zu hören:
Der Goldpreis war auf einem historischen Höchststand. Die Feinunze kostete 890 Euro. Aktuell ist der Preis leicht gefallen, aber immer noch hoch genug für unseren Weltreporter Dennis Gastmann. Darum hat er sich in das australische Outback aufgemacht, um die Reisekasse aufzubessern.
Die Jagd nach dem Edelmetall beginnt in der „Super Pit”, einer der größten Goldminen der Welt. Aus einer Tonne Stein werden zwei Gramm Gold gewonnen. Gigantische Maschinen tragen hier das Gestein ab. Doch für Dennis gilt: Nur gucken, nicht anfassen!
Nur gucken, nicht anfassen!
Deswegen beschließt er, selbst Goldgräber zu werden. In einer Geisterstadt trifft er Glyn Morgan, der seit 30 Jahren mit einem Metalldetektor durch die Wüste rennt. „Goldsuchen ist nicht glamourös”, sagt Glyn, „ich wünschte, es wär so und ich hätte ein paar hübsche Frauen mit großen Brüsten, die für mich Löcher graben. Und ich würde da hinten im Campingwagen Pina Colada trinken. Aber das wird nie passieren…”
Russ Meyer Phantasien unter der brennenden Sonne von Kalgoorlie, Western Australia
Ob es unser Weltreporter mit den Goldlöckchen geschafft hat, einen Nugget zu finden, sehen Sie morgen Abend in den NDR-Weltbildern und nächste Woche beantwortet Dennis ihre Frage: Warum wollen alle nach Australien?
„Sind alle Australier Verbrecher?“ - mit dieser Frage beginnen die fünf neuen Abenteuer von Dennis Gastmann in Australien und Neuseeland. Dennis sucht die Antwort ausgerechnet am „Australia Day“, dem wichtigsten Feiertag des Landes. An diesem Tag nämlich feiern die Aussies die Ankunft der ersten englischen Siedlerflotte. In Sydney ist das so ähnlich wie Hafengeburtstag – nur ohne Shantychöre. Auf jeden Fall kein guter Zeitpunkt, um mit provokanten Fragen die Stimmung zu versauen.
Dennis ahnt Böses, doch schon der erste Australier beantwortet seine Frage mit „Ja klar, wir waren mal Verbrecher. Und heute sind wir es umso mehr.“ Und tatsächlich: Viele Australier können ihre familiären Wurzeln zu den Sträflingen zurückverfolgen, die von Großbritannien einst zur Zwangsarbeit auf die ferne Insel verbannt wurden. „Früher war das eine Schande, heute ist es cool einen Sträfling in seinem Stammbaum zu haben“, sagt Kevin McGuinness, ein Ahnenforscher, der selbst vier Sträflinge in seiner Familiengeschichte entdeckt hat, und ergänzt, „am besten so viele wie möglich.“
Weniger „cool“ finden das allerdings die Verlierer der Kolonialisierung. „Für uns ist der Australia Day kein Feiertag.“, erfährt Dennis von den Aborigines, „Wir nennen ihn Survival Day, weil wir an diesem Tag die Invasion der Engländer überlebt haben.“ Der Weltreporter entdeckt so eine Spur, die seine scheinbare triviale Frage zu einem sehr ernsten Thema führt: Den Auswirkungen Jahrhunderte langer Benachteiligung und systematischer Unterdrückung…
Coole Verbrecher...
...und indigene Opfer?
Mehr Dienstagabend in den Weltbildern um 23.15 Uhr im NDR und nächste Woche: Dennis im Goldrausch.
Das ganze Jahr ist Dennis nun fast schon unterwegs und nimmt harte Strapazen auf sich, um fünf neue Folgen in Australien und Neuseeland zu drehen.
Nachdem sich Dennis im Regen mit den neuseeländischen Schafen abgeplagt hatte, stand ihm der Sinn nach etwas Höherem oder besser Erhabenerem. Wie gut passte es da, dass in Wellington der neue Supreme Court feierlich vom zukünftigen Staatsoberhaupt eingeweiht wurde. Dennis bekam zwar keine Audienz, aber einen Handschlag und vielleicht ein Mitgliedsantrag für den Hosenbandorden.
Von der Begegnung mit William nachhaltlich berührt, begab er sich in der benachbarten Kronkolonie Australien auf Spurensuche nach den ersten Engländern und musste feststellen, dass kurz nach Herrn Cook erstmal nur noch Sträflinge die Küste in Sydney erreichten. Ob sich daraus ableiten lässt, dass alle Australier Verbrecher sind? Dennis hat’s herausgefunden.
Heute zieht es die Menschen freiwillig nach Down Under. Rucksackbeladen ziehen sie die Küste rauf und runter. Immer auf der Suche nach der nächsten Party und dem nächsten Job. Dennis hat sich dem Track angeschlossen und ist der Frage auf den Grund gegangen: Warum wollen alle nach Australien? Er hat hierzu sogar einen Job als Erntehelfer angenommen. “You’re going to sweat bullets!”, hat ihm der Farmer versprochen.
Mittlerweile ist Dennis auf der letzten Station seiner Reise angekommen und versucht sich in Australiens Wüste als Goldgräber. Wir sind gespannt auf die Bilder, die er uns mitbringen wird, und hoffen, dass etwas mehr zu sehen sein wird als hier:
Unser Weltreporter-Format geht in die nächste Runde. Ab heute um 23:15 zeigen die Weltbilder im NDR Fernsehen die neuen Folgen. Stefan Niggemeier konnte schonmal reinschauen und hat heute seine neue Kritik auf dem Fernsehblog der FAZ veröffentlicht. Er findet’s gut. Das finden wir gut. Genauso gut wie Dennis Auftritt in “Mein Nachmittag” im NDR Fernsehen vom 10.11.09. “Ganz großes Dennis”!
Ausschnitt aus “Mein Nachmittag”, NDR Fernsehen vom 10.11.09
Wo ist Nordkorea oder besser gesagt, wie kommt man da hin? Auf diese eine von 80.000 Fragen geben die Weltbilder um 22:30 Uhr im NDR eine Antwort. Dennis war unterwegs in Südkorea und erfragte sich den Weg nach Nordkorea. Hat er es geschafft die Grenze zu überqueren? Unmöglich, würden die Koreaner sagen, doch wir sagen es ist möglich. Aber schaut selbst und entdeckt eine der militarisiertesten Gegenden der Welt…
“Kann man in 45 Minuten die Vorboten des endenden Ölzeitalters erkunden, verstehen lernen und Folgerungen daraus schließen? Und dabei auch noch lernen, wie eng das Öl mit unserem täglichen Leben verflochten ist, wie abhängig wir von diesem “Stoff” sind? Dieser Film beweist es.”
Wir freuen uns über Michael Bockhorsts Filmkritik, geschrieben zu unserer Dokumentation “Bis zum letzten Tropfen - Vom Ende des Öls”, die am 28.09.09 um 23 Uhr im NDR zu sehen sein wird. Die ausführliche Filmkritik können Sie unter www.energieinfo.de nachlesen.
Das Schärenmeer ist wirklich eine ganz spezielle Region. Das konnte Rainer Blank auf einer Drehreise Mitte August in Finnland feststellen. Für die NDR-Reihe MARE TV hat er als Autor zwei Filme für die Sendung “Finnlands Schärengarten” realisiert. Produziert wird MARE TV von der renommierten Hamburger Firma nonfictionplanet.
Faszinierend ist vor allem, daß auf nahezu jeder der tausenden Inseln meist nur ein Häuschen steht (und natürlich eine Sauna!); zieht ein Landsmann auf dieselbe Insel, wird es den Finnen zu voll…
Rainer hat für den ersten Film einen Postboten begleitet, der Briefe und Pakete per Boot zustellt - mit einer sehr speziellen Zustelltechnik (mehr dazu in der Sendung am 1.10.). Langweilig werden die duchschnittlich 2 Monate, die viele Finnen in ihren Sommerhäuschen verbringen, ihnen übrigens nie. Eine Anwohnerin verriet uns: Es gäbe im Prinzip immer etwas zu tun - den Gartenzaun reparieren, fischen gehen, die Sauna vorheizen - und wenn dann immer noch freie Zeit bleibt, kann man ja die Hühner dressieren (s. Video unten).
Für den zweiten Film ging es auf die kleine Insel Utö, die 40 Einwohner hat. Utö ist seit jeher Standort für Lotsen, die große Kähne aus aller Herren Ländern durch das unübersichtliche Schärengebiet navigieren. Wir sind dem Lotsen gefolgt - und hatten das vermeintliche Vergnügen, bei anständigem Wellengang auf einer kleinen, wackeligen Holzleiter (”Jakobsleiter”) an Bord eines türkischen Tankers zu gehen.
Um die Größe und Schönheit des Schärengebiets zu zeigen, haben wir per Hubschrauber ein paar Luftaufnahmen gemacht. Und sind nicht nur dabei zur Erkenntnis gelangt: Eine Reise nach Finnland lohnt sich!